Bruhns Ingo, Dr.

Menü
  • Externer Link wird in einem neuen Tab oder Fenster geöffnet
  • Externer Link wird in einem neuen Tab oder Fenster geöffnet
  • Externer Link wird in einem neuen Tab oder Fenster geöffnet
  • Externer Link wird in einem neuen Tab oder Fenster geöffnet
  • Externer Link wird in einem neuen Tab oder Fenster geöffnet

News

 

 

29.12.2019



Hormonfreie Verhütung:


Die Kupfer- oder Goldspirale ist eine Methode zur Schwangerschaftsverhütung, die ganz ohne Hormone auskommt. Sie verhütet dort, wo sie soll - in der Gebärmutter.

Ich berate Sie gerne und finde mit Ihnen die passende Verhütung!


hormonfreie Spirale.pdf

 




13.12.2018


Human Papilloma Viren (HPV) sind zu einem hohen Prozentsatz an der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs und dessen Vorstufen beteiligt.

Die Infektion mit einem Human Papilloma Virus kann durch einen speziellen Test nachgewiesen werden.

Dieser HPV Test wird nicht von allen Krankenkassen bezahlt und stellt somit eine Privatleistung dar.

Bei auffälligen Befunden mit PAP III Klassifizierung werden die Kosten von den Krankenkassen übernommen.

Die HPV Testung ist ab dem 30. Lebensjahr, alle 3 Jahre empfohlen.


Information: Externer Link wird in einem neuen Tab oder Fenster geöffnetwww.krebshilfe.net


Für weitere Auskünfte stehe ich gerne zu Verfügung.

 




13.12.2018



Chlamydienscreening:



Chlamydien sind Krankheitserreger und zählen zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten weltweit. Am meisten betroffen sind junge Menschen. Die Infektion kann unbemerkt verlaufen aber auch zu verschiedenen Beschwerden führen (Zwischenblutungen, Schmerzen, Ausfluss). In weiterer Folge kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigt werden.


Eine Chlamydien Testung wird daher empfohlen bei:

  • asymptomatischen, sexuell aktiven Frauen < 25. LJ im Rahmen der jährlichen Vorsorgeuntersuchung
  • asymptomatischen Frauen mit Risiken (neue oder mehrere Sexualpartner, vorangegangene Infektionen) zwischen dem 25. und 30. LJ
  • symptomatische Frauen  mit z.B. Zwischenblutungen, unklaren Unterbauchschmerzen, Ausfluss
  • schwangere im Rahmen der Mutter-Kind-Pass Untersuchungen

Die Chlamydien Testung ohne Beschwerden wird von den meisten Krankenkassen nicht bezahlt und ist daher eine Privatleistung!

Information: Externer Link wird in einem neuen Tab oder Fenster geöffnetwww.gesund.at

Für weitere Auskünfte stehe ich gerne zu Verfügung.



 




25.3.2018


"Ybbstaler" Gesundes Waidhofen an der Ybbs: Thema Verhütung vom 22.3.2018


Expertentipp: Die richtige Verhütung in allen Lebenslagen

Das Thema Verhütung beschäftigt Frauen und Männer von der Geschlechtsreife bis zu den Wechseljahren. Heute ist die Selbstbestimmung des Zeitpunktes einer Schwangerschaft wichtig! Hierzu stehen mehrere Verhütungsmethoden zur Verfügung.

Natürliche Methoden wie die Temperaturmessung, Verhütungscomputer, Zervixschleim-Beobachtung eignen sich nur bedingt und setzen einen regelmäßigen Zyklus voraus. Die Sicherheit ist daher nur eingeschränkt (Pearl Index: 4-30, das heißt 4-30 Schwangerschaften, bei hundert Frauen, welche 1 Jahr lang dasselbe Verhütungsmittel benützen). Trotzdem kann es eine geeignete Verhütungsmethode sein.

Zu den mechanischen Verhütungsmitteln zählen das Kondom (Pearl Index: 2-12) sowie seltenere, wie das Frauenkondom und Diaphragma.

 Am wirksamsten sind hormonelle Verhütungsmethoden. Die Pille wurde 1960 entwickelt. Die heutigen Pillen haben nur mehr einen sehr geringen Hormonanteil und führen zu einer Unterdrückung des Eisprunges. Wichtig ist eine regelmäßige Einnahme, dann ist die Schutzwirkung sehr gut (Pearl Index: 0,1-0,9). Durchfälle, Erbrechen und die Einnahme von Antibiotika setzen die Wirkung herab. Die Kosten betragen im Durchschnitt 10,- € pro Monat. Nebenwirkungen sind unter anderen das höhere Risiko für Thrombosen, mögliche Gewichtszunahme und Beeinflussung des Lustempfindens.

Alternativen sind der Verhütungsring (hier wird ein flexibler Kunststoffring, in welchem Hormone gespeichert sind, in die Scheide eingelegt und für 3 Wochen belassen) und das Verhütungspflaster (die Hormone sind im Pflaster gespeichert, das Pflaster wird wöchentlich gewechselt).

Bei der 3- Monatsspritze wird alle 3 Monate ein Gelbkörperhormon unter die Haut injiziert. Die Regelblutung bleibt meistens aus. Nach langjähriger Anwendung kann es jedoch zur Reduktion der Knochenfestigkeit kommen, weshalb diese Methode nicht für jüngere Frauen geeignet ist.

Zu erwähnen bleibt auch noch das Hormonimplantat, ein 4x0,2cm großes hormonbeladenes Kunststoffstäbchen, welches an der Oberarminnenseite unter die Haut implantiert wird und 3 Jahre wirksam ist. Leider kommt es hier häufig zu Zwischenblutungen.

Seit 22 Jahren gibt es die Hormonspirale. Hierbei handelt es sich um ein T-förmiges Stäbchen aus Kunststoff, an dem ein Hormondepot befestigt ist. Die Spirale wird durch die Frauenärztin/ den Frauenarzt in die Gebärmutter eingelegt und kann dort 3 bzw. 5 Jahre verbleiben. Die Einlage erfolgt in der Ordination und dauert nur kurze Zeit. Die Regelblutungen werden schwächer und schmerzfreier, die Sicherheit ist höher als durch eine Pille.

In letzter Zeit erfreuen sich Kupfer und Goldspirale als sichere, hormonfreie Verhütung zunehmender Beliebtheit. Auch hier handelt es sich um ein T-förmiges Stäbchen aus Kunststoff, das mit einem Kupferdraht umwickelt ist. Hierdurch werden die Samenzellen am Aufstieg in den Eileiter gehindert, wodurch die Eizelle im Eileiter nicht erreicht werden kann und eine Befruchtung unterbleibt. Der Pearl Index ist auch hier sehr gut. Als Nebenwirkungen können eine verstärkte und schmerzhaftere Regelblutung auftreten.

Früher hatte man Angst, dass es durch die Spirale häufiger zu Entzündungen im Unterbauch kommt. Neuere wissenschaftliche Arbeiten zeigten aber kein erhöhtes Infektionsrisiko bei Spiralen-Trägerinnen. Daher ist diese Art der Verhütung auch für jüngere Frauen, welche noch keine Kinder geboren haben, geeignet.

Der natürliche Verhütungsschutz bei stillenden Müttern ist nur bis max. 4 Wochen nach der Geburt gegeben. Anschließend stehen eine Gelbkörperhormon-Pille, die Kupferspirale, Goldspirale, Hormonspirale und die 3-Monatsspritze zur Verfügung.

Unter Notfallverhütung versteht man die Einnahme einer einzelnen Pille nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr. Diese Pille erhält man ohne Rezept in allen Apotheken und sollte sobald wie möglich nach dem „Unfall“ eingenommen werden. Es kommt hierbei zu einer sofortigen Unterdrückung des Eisprunges, weshalb die Wirkung nach bereits erfolgtem Eisprung versagt.

Die Sterilisation (operative, irreversible Durchtrennung der Eileiter) ist in Österreich, unabhängig von der Anzahl der geborenen Kinder, ab dem vollendeten 25. Lebensjahr möglich.

Ein Ausblick in die Zukunft zeigt interessante Entwicklungen. Eine israelische Pharmafirma entwickelt einen Chip welcher für 16 Jahre implantiert wird und kontinuierlich ein Hormon abgibt. Er kann jederzeit mittels Fernbedienung (Handy?) deaktiviert werden.

Bei dieser Vielfalt an Verhütungsmethoden gilt es, die geeignete Verhütung individuell für die jeweilige Frau und Ihren Lebensabschnitt zu finden.

 

Dr. Ingo Bruhns

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe


 



nach obennach oben

Spalte
Ordination Dr. Ingo Bruhns,

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,

Externer Link wird in einem neuen Tab oder Fenster geöffnetPlenkerstraße 37, 3340 Waidhofen an der Ybbs


Tel:    Externer Link wird in einem neuen Tab oder Fenster geöffnet43-7442-54070

gyn@frauenarzt-bruhns.at

Externer Link wird in einem neuen Tab oder Fenster geöffnetwww.frauenarzt-bruhns.at

Copyright 2017 Bruhns Ingo, Dr.

  • Externer Link wird in einem neuen Tab oder Fenster geöffnetImpressum/ Datenschutz
close lightbox